Das Biographiezentrum wurde Ostern 2004 von dem Publizisten Dr. Andreas Mäckler (Fuchstal bei Landsberg am Lech/Bayern) und Stefan Schwidder, Autor und Dozent für Kreatives Schreiben (Hamburg) als „Zentrum für biographisches Schreiben“ gegründet. Kennen und schätzen gelernt hatten sie sich bei der gemeinsamen Publikation des biographischen Ratgebers von Stefan Schwidder: „Ich schreibe, also bin ich – Schritt für Schritt zur eigenen Biographie“ (1. Aufl. Frühjahr 2004, 2. Aufl. Frühjahr 2008, Verlag des Biographiezentrums).
Um in der Vernetzung mit anderen Biographinnen und Biographen mehr Marktpräsenz, aber auch geistiges und wirtschaftliches Wachstum zu erlangen, gründeten Sie mit fünf Kollegen am 1. Januar 2005 den „Förderverein für Biographische Arbeit e.V.“ (Vereinsregister Augsburg VR 40805), der gemäß der Bescheinigung des Finanzamtes Kaufbeuren vom 19. Januar 2007 (Steuernummer 125/ 108/3 1274) als gemeinnützig anerkannt wurde. Zu den sieben Gründungsmitgliedern gehörten: Martje Herzog, Andreas und Heidrun Irmer, Dr. Andreas Mäckler, Stefan Schwidder, Stefanie Sperling, Almut Walch. Aus dieser Urbesetzung sind noch Dr. Andreas Mäckler und Stefan Schwidder im Vorstand des Fördervereins aktiv. Die heutigen Mitglieder sind: Dr. Jochen Brems, Dr. Norbert Kober, Dr. Andreas Mäckler, Stefan Schwidder, Claudia Cremer, Annette Winter, Andrea Richter.
Aus dem „Zentrum für biographisches Schreiben“ formten Mäckler und Schwidder das Biographiezentrum, das unter ihrer Führung rasch neue Biographinnen und Biographen anzog, je professioneller das Angebot und der gemeinsame Marktauftritt vorangetrieben wurden. Ziel der Gründer ist es, Synergien statt Konkurrenz, die Entwicklung neuer Projekte und Ideen sowie Freisetzung gemeinsamen kreativen Potenzials zu ermöglichen – zudem soll die Schaffung eines Dachverbandes die einzelnen Mitglieder stärken und fördern sowie Richtlinien und Qualitätskriterien für die Biographiearbeit in Deutschland etablieren, die in einen Berufskodex münden können. Die Mitglieder des Biographiezentrums verpflichten sich einem Ehrenkodex, der unter anderem Transparenz, Werte-Orientierung sowie die Verpflichtung zu fairer, bestmöglicher Arbeit im Dienst für die Kunden vorsieht.
Derzeit sind rund 70 Biographinnen und Biographen im Biographiezentrum bundesweit aktiv. Den Förderbeitrag von anfangs EUR 120, heute EUR 240 pro Jahr entrichten sie als Spende an den Förderverein, wodurch sie formaljuristisch weder eine GbR noch einen Verein bilden, sondern eine freie Vereinigung von Spendern, die keiner gemeinsamen Geschäftstätigkeit nachgehen. Auf diese Weise können die Mitglieder die Vorteile der ideellen Gemeinschaft des Biographiezentrums und dessen umfangreiches Leistungsangebot nutzen, ohne zu haften.
Neben Aktivitäten des Biographiezentrums unterstützt der Förderverein für Biographische Arbeit e.V. auch andere biographische Projekte, beispielsweise die „Biographietage“ (2005 in München, Landsberg und Memmingen) sowie die „Biografica“ in Unna 2008. Er finanziert den Deutschen Biographiepreis, der seit 2008 jährlich verliehen wird. Gemeinsame Messeauftritte (u.a. die Buchmessen in Frankfurt und Leipzig sowie Seniorenmessen in München und Nürnberg), Regionaltreffen der Mitglieder sowie ein internes, onlinebasiertes Diskussionsforum runden das Förderangebot ab.
Um die Publikations- und Weiterbildungsbedürfnisse vieler Kunden und Kollegen zu bedienen, bauten Dr. Andreas Mäckler und Stefan Schwidder im Jahr 2006 den Verlag des Biographiezentrums auf und gründeten 2007 als Zweckbetrieb des Fördervereins für Biographische Arbeit e.V. die Akademie des Biographiezentrums. Gleichzeitig führten Sie die ersten Autorenworkshops „Mit dem Schreiben von Biographien professionell Geld verdienen“ durch – Kompaktseminare, die die Grundlagen eines effektiven, am wirtschaftlichen Erfolg orientierten und kundennahen Arbeitens legen. Der große Zuspruch sowie das äußerst positive Teilnehmer-Feedback zu diesen Seminaren waren Anlass, eine offizielle, zertifizierte Ausbildung zur Biographin / zum Biographen zu entwickeln und ab August 2008 zu starten. Die modular gegliederte Ausbildung umfasst in 18 Monaten einen theoretischen Teil, für den zahlreiche Gastdozenten gewonnen werden konnten, die in ihrem jeweiliges Fachgebiet einzelne Module leiten. Dazu fertigen alle Teilnehmenden eine eigene Biographie an, sodass das Erlernte unmittelbar in die Praxis umgesetzt werden kann und zugleich ein persönliches Referenzprojekt für die erste „eigene“ Präsentation bei potenziellen Kunden vorliegt.
Seit 14. Februar hat das Biographiezentrum einen festen Standort in der Mitte Deutschlands bezogen, in Bad Sooden-Allendorf. Wir wollen damit einen Ort schaffen, an dem Biographen und Kunden gemeinsam arbeiten können und an dem unter Einbezug angrenzender Methoden wie Meditation, Bewusstseinsarbeit und Gesundheitstrainings ein Miteinander möglich sein wird, das jeden einzelnen Menschen und damit unsere Gesellschaft in einem positiven, konstruktiven Sinne berührt und damit vielleicht sogar die Basis für ein neues Zusammenleben in Toleranz und Freiheit legt.
Dr. Andreas Mäckler und Stefan Schwidder
Leitung des Biographiezentrums